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20.06.2018

Wissenswertes aus der chinesischen Diagnostik Kapitel 1.1: Die Milz Qi-Schwäche

Tierheilpraxis für chinesische Medizin

Die Milz-Qi-Schwäche ist eine der häufigsten Erkrankungen bei unseren Tieren, vor allem bei Hunden und Pferden (und auch der Mensch ist oft betroffen).

Sollte demnach Ihr tierischer Liebling an folgender Symptomatik leiden:

  • Appetitmangel oder Fresssucht,
  • wiederkehrender oder ständig bestehender weicher Kotabsatz,
  • ggf. auch Durchfall/ Kotwasser,
  • Ödeme der Gliedmaßen (z.B. Gallen beim Pferd)
  • Muskelschwäche, Muskelatrophie,
  • allg. Erschöpfung.

 Dann lautet die chinesische Diagnostik: „Milz Qi-Schwäche“.

Klinische Erkrankungen einer Milz-Qi-Schwäche aus Sicht der westlichen Medizin sind unter anderem:

  • Futtermittelunverträglichkeiten/ Allergien
  • Entzündungen der Bauspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Krankhafte Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
  • Chronische Darmentzündungen (Inflammatory bowel disease)
  • Organprolaps (Anal- oder Rektumprolaps
  • Fesselödeme beim Pferd (Gallen)
  • Zuckererkrankungen beim Hund (Diabetes Typ 2)
  • Zuckererkrankungen beim Pferd (EMS)
  • Muskelstoffwechselerkrankung des Pferdes (PSSM)
  • Gefäßentzündungen (Vaskulitis)

Was ist eigentlich die Milz und welche Aufgaben hat sie?

In der chinesischen Körperlehre herrscht die Milz in erster Linie über den Transportprozess und der Umwandlung von Nahrung und Flüssigkeiten. Weitere Aufgaben der Milz sind:

  • Das Blut in den Gefäßen zu halten,
  • Versorgung der Muskulatur, und
  • Alle Organe an ihrem Platz zu „halten“.

Die Milz an sich ist ein sehr anfälliges Organ und wird schnell aus ihrem Gleichgewicht gebracht. Störfaktoren, die der Milz schaden, sind:

  • Ernährungsfehler (Kalte und fettige Nahrungsmittel, Diätfehler, Mangelernährung etc.),
  • physische und mentale Überarbeitung bei Sportpferden und Arbeitshunden,
  • chronische Erkrankungen anderer Organsysteme,
  • thermische Einflüsse insbesondere Nässe und Kälte (z.B. Zwingerhaltung).

Wie wird ein Milz-Qi-Mangel behandelt?

Um eine ins Ungleichgewicht geratene Milz wieder in die Mitte zu bringen, kommen chinesische Arzneimittel sowie die Akupunktur zum Einsatz.

Bei den chinesischen Arzneimitteln sind unter anderem der Ginseng, die weise Pfingstrose sowie die Atractylodeswurzel die stärksten Milz-Qi-Stärker. Bei den Akupunkturpunkten sind es Milz 3 (höchster Glanz), Milz 6 (Kreuzung der Drei) und Blase 20 (Zustimmungspunkt der Milz).

Wie beuge ich einen Milz-Qi-Mangel bei meinem Tier vor?

 Zur Gesunderhaltung der Milz ist hier ganz klar die Antwort:

 Ernährungsumstellung und Lebenspflege!

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